Freitag, 21. September 2012

Wunderbares Kohlepapier



Mit dem Zeichnen tue ich mich ja etwas schwer. Wenn ich ein schönes Motiv und viel Zeit habe und außerdem einen guten Tag und mich mächtig anstrenge, ja dann bekomme ich auch eine Zeichnung hin. ABER: Ich will mich nicht anstrengen, wenn ich abends am Journal sitze, ich will mich entspannen und erholen und mit den Farben spielen. Darum übertrage ich gern die Konturen eines Bildes mit Kohlepapier auf mein Blatt - also einfach so wie man früher mit Butterbrotpapier abgepaust hat - und ständig von den Erwachsenen dafür gemaßregelt wurde, weil das ja keine eigene Leistung sei.... Nun, heute ist mir das egal. Ich pause ab, was mir gefällt und spiele dann mit den Farben herum. Hier waren es Aquarellfarben, Pastellkreiden und - wie fast immer - Zeichenkohle.

 

Kommentare:

  1. Die Kombination von Aquarell und Pastell sieht richtig gut aus. Ich habe immer noch ein schlechtes Gewissen wenn ich etwas abpause, oder allein schon nachzeichne, eben weil es früher immer hieß, "das hast du ja gar nicht selbst gemacht".

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  2. Mir ging es ja auch immer so. Aber bei meinem Zeichenlehrer ging es bei so vielen Übungen immer um Abpausen in den verschiedensten Varianten und er hat mir und den anderen die Schau vor dem Abpausen genommen. Zumal er immer wieder drauf hinwies, dass die "Alten Meister" Jahre damit zubrachten, zu kopieren und abzumalen... Und jede Pause sieht irgendwie anders aus. Ich versuche allerdings schon, aus dem Abgepausten dann etwas Eigenes zu machen, was mit dem Original nicht mehr ganz viel zu tun hat.

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