Dienstag, 25. August 2015

Nasspalette




Ein ausgesprochen liebenwürdiger Maler zeigte und erklärte mir seine Nasspalette. Auf so einer Palette bleiben die Farben nämlich lange feucht und vermalbar, trocknet Acrylfarbe doch sonst so extrem schnell ein... (Ja, es gibt Retarder, also Trocknungsverzögerer, aber der ist für mich irgendwie unberechenbar...)

Ich war fasziniert davon und googelte danach. Ich stieß auf ein Video, in dem erklärt wurde, wie man so eine Nasspalette selbst herstellen kann. Leider habe ich den Link nicht abgespeichert und so zeige ich hier einfach die Fotos der einzelnen Schritte:





Ich nahm eine flache Dose mit Deckel - im Video wurde eine Margarine-Schachtel genommen, die wäre mir aber als Palette zu klein gewesen.

Aus Pappe schnitt ich eine Schablone vom Grundriss

 und malte mit dieser Schablone auf Haushalspapier. Ich nahm 4 Lagen, schnitt sie aus und

 legte sie in die Dose. Das Haushaltspapier  tränkte ich mit Wasser

und legte Butterbrotpapier - auch mit der Schablone zugeschnitten - darauf

 

 Ich hatte zuviel Wasser genommen, darum verliefen die Farben über Nacht ineinander, aber das hat mich nicht wirklich gestört. Ich weiß jetzt, dass es funktioniert. Auch 2 Tage später konnte ich mit den Farben noch malen. Beim nächsten Mal nehme ich weniger Wasser...

Und die Schablone ist eben gut, damit man nicht immer wiede neu ausmessen muss, wenn man neues Haushalts- und Butterbrotpapier für die Palette braucht.

Und wer weiß, wass sich aus dem bunt vollgeklecksten Butterbrot so alles erstellen lässt, wenn ich es wechsele und trocknen lasse :)




Kommentare:

  1. That's great, glad it works, and thanks for the economical tip!

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  2. Tolle Idee! Das wusste ich noch nicht und stimmt da kannst du betsimmt was draus kreatives machen mit den zusammen gelaufenen Farben!Danke für diesen Tip!
    Lieben Gruss Elke

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