Mittwoch, 25. Juli 2012

Mit Acrylfarbe sprühen







Mein Journal ist einerseits mein abendlicher Entspannungsplatz, es ist aber auch mein Spielplatz, auf dem ich neue Techniken ausprobiere, ungewiss ob dabei irgendwas herauskommt, so wie im Sand buddeln eben...
Hier probierte ich, mit Acrylfarben zu sprühen. Ein Glück, dass es gerade mal warm ist, denn das machte ich draußen und bin froh darüber...




Im Laden für Naturkosmetik erstand ich braune Apothekerfläschchen für 55 Cent sowie die Sprühaufsätze, die 70 Cent kosteten. Eine absolust überschaubare Investition. Den Minimessbecher wollte ich eigentlich für den Unterricht haben, aber er war total praktisch, um Wasser in die Flasche  zu füllen. Da auch mein Isopromanol bald leer ist, fragte ich nach hochprozentigem Alkohol - und den gab es dort auch, deutlich günstiger als in der Apotheke.



Ich habe vergessen, wie dieses Zeug richtig heißt und leider steht es auch nicht drauf, aber immerhin kann man die Zusammensetzung und den Preis erkennen. Dieses Zeug ist vom Geruch her deutlich angenehmer als Insopropanol. Ich füllte Acrylfarbe in die Flasche, gab ungefähr das Dreifache an Wasser hinzu und ein bisschen vom Alkohol, weil ich mir davon erhoffte, dass die Sprühvorrichtung nicht so schnell verklebt. Ich schüttelte alles tüchtig durcheinander und begann zu sprühen.

NACHTRAG vom 10.04.2016
Heute habe ich einen neuen Post zu selbstgemachten Sprühfarben eingestellt -
und das klappt besser als das, was ich hier zeige. Der Rest ist aber so, wie ich auch heute noch - hin und wieder - arbeite :)





Ich legte die Schablone der Frau, die ich aus einem Katalog ausschnitt auf das Papier, sprühe mit Lila darüber, Dann deckte ich mit Papier den oberen Bereich ab und sprühte wieder, damit es im Vordergrund dunkler wird. Und so sprühte ich auch die Berge und das Grün in der Mitte. Ich legte Papier oder drauf und sprühte. Das Ergebnis fand ich wenig spannend und sprühte noch schwarze Farbe drüber...



 Und die verwischte dann auch noch... Mein Sohn kam vorbei und meinte "Ach, und das ist jetzt Kunst? Also, da hast du schon viel bessere Sachen gemacht!" Und ich musste ihm Recht geben, das sah einfach total blöd aus.


Also griff ich wieder zur Farbtube und zum Schwamm und überwischte das Ganze mit Gelb Das gefiel mir gleich viel besser. Dann zog ich die Konturen mit einem wasserfesten Fineliner nach.


Mit wasservermalbaren Ölkreiden (Neocolor II) malte ich die Stiefel aus, ebenso Haar und Haut und auch das Kleid bekam noch ein bisschen mehr Gelb. 


Mit Zeichenkohle schattierte ich und dann war ich zufrieden. Ich werde sicher noch weiter in dieser Hinsicht experimentieren, jedenfalls wenn es warm genug ist zum Draußen-Arbeiten , denn die Sprüherei traue ich mir im Haus bislang nicht zu.
Ach, dazu sollte noch erklären, dass ich nicht direkt, also frontal auf das Papier sprühte, das ergibt nämlich nur mehr oder weniger große Flecken. Ich sprühte parallel über das Papier, so dass sich der "Farbstaub" dezent setzten konnte. Und dabei sprüht man dann leicht auch über das Papier hinaus, nun ich jedenfalls. 

Kommentare:

  1. I was able to get the translator to work and thoroughly enjoyed this blog post. Some things are all about "trial and error," but this one was all about "trial and success!" I love this page!

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  2. Danke euch! Ja, es hat auch großen Spaß gemacht diese Seite zu erstellen und überhaupt hatte ich gute Laune.

    And Kay, I'm glad you had got the translator to work. And that you've found the way.
    Be well

    Beate

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